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Samstag 30.05.2015 "Alarmübung der Gemeinde Jesberg und Neuental"

Am Samstag um 9:14 schlugen die Funkmelder und Sirenen in den Gemeinden Neuental und Jesberg Alarm. Einsatzstichwort Waldbrand zwischen Schlierbach und Dorheim

Am Samstag um 9:14 schlugen die Funkmelder und Sirenen in den Gemeinden Neuental und Jesberg Alarm. Einsatzstichwort Waldbrand zwischen Schlierbach und Dorheim.
Als Bereitstellungsraum wurde das alte Mun-Depot zwischen Dorheim und Waltersbrück angefahren.

Hier sammelten sich alle Einsatzkräfte.

Die Einheitenführer bekamen durch die Einsatzleitung eine detaillierte Lageeinweisung, und begannen mit der Durchführung der jeweiligen Einsatzaufträge.

Das Übungsziel: Aufbau einer Wasserförderung lange Wegstrecke, Einrichten eines Pendelverkehrs zur weiteren Wasserversorgung und natürlich die Brandbekämpfung selbst.

Die Wasserförderung zog sich über gut 1000 Meter quer über Waldwege bis hin zur Einsatzstelle. Hier wurde in einen 10.000 Liter Faltbehälter, der als Puffer dient, eingespeist. Mit einer weiteren Pumpe wurde ab dem Puffer die Einsatzstelle mit Löschwasser versorgt.

Zur Erstbefüllung des Faltbehälters, und um die Zeit bis zum Aufbau der Wasserförderung zu überbrücken, wurden die Wasserführenden Fahrzeuge aus Neuental und Jesberg eingesetzt.

Danach wurden die Fahrzeuge zur Wasserversorgung einer zweiten Einsatzstelle benötigt und pendelten zwischen Einsatzstelle und der Wasserentnahme in Dorheim.

Die Einsatzleitung übernahm Alexander Schrammel als ersteintreffender Zugführer.
Unterstützt in der Koordinierung wurde er durch zwei Abschnittsleiter.

Gegen 12:15 war Übungsende, man sammelte sich zu einer kurzen Nachbesprechung und auch das ein oder andere koffeinhaltige Kaltgetränk wurde hier konsumiert.

Die Übung verlief sehr diszipliniert und ruhig. Und sowohl die Übungsbeobachter als auch die Einsatzleitung zeigten sich sehr Zufrieden mit dem Ablauf.
Auch die Gemeindeübergreifende Zusammenarbeit funktionierte hier absolut reibungslos.

Was für viele Einsatzkräfte in diesem Scenario recht Neu war, waren die gefühlten langen Wartezeiten, bis endlich etwas voran ging.
Aber hier hat sich ganz klar gezeigt, lieber eine Viertelstunde in eine ordentliche Lagefeststellung und Planung investiert, als hinterher eine Stunde für Korrekturen zu verlieren. (1000m Schlauchleitung z.B. lassen sich nicht mal so auf die Schnelle umlegen )

Was insgesamt auch sehr gut geklappt hat, war die Kommunikation im Digitalfunk und die Aufteilung der Einsatzabschnitte in eigene Einsatzgruppen. Hier konnte man keine Defizite in der Netzabdeckung und in der Handhabung der Geräte feststellen.
(UN)



Brandübungscontainer 2014 - Sportplatz Zimmersrode  

Brandübungscontainer werden zur Ausbildung von Feuerwehrleuten verwendet.

Bei mittleren Raumtemperaturen von 300 °C bis 400 °C und bis zu 700 °C unter der Decke bei der Simulation von Rauchgasdurchzündungen lernen sie, mit den körperlichen und psychischen Belastungen, die im Einsatz vorherrschen können, umzugehen.

In dem Container der Feuerwehr Marburg können Rauchgasdurchzündungen (roll-over, in der Umgangssprache fälschlicherweise auch Flash Over genannt) simuliert werden.

Diese Anlage wird mit Holz befeuert. Die Temperatur, das Flammenbild und die Rauchentwicklung werden durch Öffnen und Schließen der Containertüren gesteuert.


Ausbildung LKW Rettung:
Juni     2 0 1 4

Am Samstag den 14.6.2014 gab es in Zimmersrode eine Ortsteilübergreifende Ausbildungsveranstaltung zum Thema LKW-Rettung.

Unter der Leitung von Alexander Schrammel, Zugführer KatS, wurde die Vorgehensweise bei einem verunfallten LKW durchgeführt.
Im Fokus stand das Schaffen einer Rettungsöffnung, um den/die Verunfallten möglichst schonend aus der Fahrerkabine zu Retten.

Mit schwerem Gerät rückte man 2 Fahrerkabinen zu Leibe.
In den ersten zwei Durchgängen noch unter ständiger Anleitung, galt es im dritten Anlauf einen Dummy zu retten.

Hier wurde nur noch ggf. korrigiert, ansonsten waren die Trupps auf sich selbst, und das vorher erlernte, gestellt.
Es wurde ruhig und routiniert an die Aufgabe herangegangen, und so konnte der „Verletzte“ nach kurzer Zeit aus dem Wrack befreit werden.

Da in einem realen Einsatz die Rettungsmaßnahmen Hand in Hand mit dem Rettungsdienst ablaufen, hatte man einen Kameraden des DRK aus Homberg zu der Veranstaltung eingeladen, um die Arbeitsweise und Material des RD ein wenig näher zu bringen.

Ein besonderer Dank geht an die Firma Kördel aus Guxhagen, die der Feuerwehr die 2 Fahrerkabinen zur Verfügung gestellt hat.
Auch das entsprechende Gespann zum Transport der Kabinen wurde kostenfrei gestellt.

GBI Schulte, der als „Augenzeuge“ vor Ort war, zeigte sich mit der Leistung der Kameraden sehr zufrieden.
(UN)


Motorkettensägenlehrgang Feuerwehr Neuental 2013

Motorkettensägenlehrgang:
Sie ist Laut, Gefährlich und manchmal unvermeidlich...

...die Arbeit mit der Kettensäge.

Gerade in der Zeit der Stürme in Herbst und Frühjahr, kommt man als Feuerwehrmann schneller in die Situation mit der Kettensäge arbeiten zu müssen als einem lieb ist.

Die Letzten Wochen haben das in anderen Bundesländern wieder eindrucksvoll gezeigt.

Um hierfür gut aufgestellt zu sein, haben sich 7 Kameraden in der Zeit Vom 30.10. – 3.11.13 haben sich 7 Kameraden der Feuerwehr Neuental in der Bedienung und Handhabung an der Kettensäge Ausbilden lassen.
Der Lehrgang wurde von Manfred Horn durchgeführt.

In der Theorie wurden unter anderem Aufbau & Technik der Kettensäge, Unfallverhütungsvorschriften und Fälltechniken gelehrt.

Als Anschauungsobjekt stand eine Stihl Contra zur Verfügung, um den Teilnehmern die Entwicklung der letzten Jahrzehnte zu demonstrieren.
Bei dieser Kettensäge ist eine Schwingungsdämpfung Fehlanzeige, Kettenbremse – sucht man vergebens, Dekompressionsventil – nicht vorhanden.
 
Damit entspricht die Säge nicht den neusten Vorschriften und wurde natürlich nicht in der Praxis benutzt, aber sie bot einen guten Vergleich der Technik früher und heute.

Im praktischen Teil wurde das frisch gelernte von der Theorie in die Praxis umgesetzt. Hierfür traf man sich am Samstagmorgen bei eher mittelprächtigem Wetter und Nieselregen.

Aber frei nach dem Motto:
„Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Bekleidung“, stattete man sich mit entsprechender Schnittschutzkleidung, Helm und Handschuhen aus, und los ging es.

4 Eichen standen den Teilnehmern zur Verfügung, um sich nach Lust und Laune unter Anleitung von Manfred Horn auszutoben.

(UN)


Alarmübung  01.10.13

Am 1. Oktober um 17:52 heulten in 5 Ortsteilen der Gemeinde Neuental die Sirenen und die Funkmelder schlugen Alarm.

Eine Einsatzübung für die Wehren:
- Dorheim
- Römersberg/Waltersbrück
- Schlierbach
- Zimmersrode


Angenommen wurde ein Brand auf dem Dach des DGH in Zimmersrode.
2 Dachdecker waren damit beschäftigt, neue Schweißbahnen zu verlegen. Im Rahmen der Arbeiten kam es zu einer Explosion die einen Brand zur Folge hatte.

Beide Arbeiter wurden verletzt und konnten sich nicht selber retten.
Zu allem Überfluss war der nächste Hydrant im Rahmen der Übung auch noch defekt.
Ziel war es, die Arbeiter möglichst schnell aus dem Gefahrenbereich zu Retten, die Brandbekämpfung und die Wasserrförderung lange Wegstrecke.
Hier sollte auch das selbstständige Zusammenarbeiten der unterschiedlichen Wehren weiter vertieft werden.

Kurz nach der Alarmierung trafen die Wehren aus Zimmersrode und Waltersbrück fast zeitgleich an der Einsatzstelle ein.
Danach folgten die Wehren aus Schlierbach und Dorheim innerhalb kürzester Zeit. Nach einer kurzen Einweisung der jeweiligen Gruppen bzw. Staffelführer übernahmen diese Ihre Aufgaben.

Zimmersrode, die mit ihrem LF und dem TLF vor Ort waren, übernahmen den Teil der Menschenrettung und der Brandbekämpfung, Waltersbrück/Römersberg und Schlierbach sorgten für die Zuführung von genügend Löschwasser aus der Zisterne unter dem Parkplatz am Rathaus in Zimmersrode.

Ein Zugführer aus Dorheim übernahm die Einsatzleitung am ELW.

Fiktiv wurde der Vollalarm der gesamten Gemeinde Neuental ausgelöst  Eine Drehleiter und drei Rettungswagen wurden ebenfalls nachgefordert.
Innerhalb kürzester Zeit stand die Wasserversorgung, und sowohl die Menschenrettung als auch die Brandbekämpfung gingen Zügig voran.

Um 18:25 konnte das "Übungsende" über Funk an alle Beteiligten gegeben werden.

Der Gemeindebrandinspektor Benjamin Schulte und Bürgermeister Kai Knöpper waren als Beobachter vor Ort. Der Organisator der Übung, Olaf Krey (Wehrführer Zimmersrode), war ebenfalls als Beobachter vor Ort.
Nachdem das Material wieder auf den Fahrzeugen verladen war, trafen sich alle Beteiligten zu einer Nachbesprechung am Gerätehaus Zimmersrode.

GBI Schulte und Wehrführer Krey zeigten sich sehr Zufrieden mit dem Ablauf der Übung, und der Zusammenarbeit untereinander.
Die Kritikpunkte, die während der Übung aufgekommen waren, wurden direkt vor Ort besprochen.

Quelle + Text Uwe Neuhaus FF Schlierbach


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Fortbildungsseminar der Fa. Lukas Rettungsgeräte. Rettungstechniken und Vorgehensweise bei Verunfallten und eingeklemmten Personen. Belastungsgrenzen der Rettungsgeräte und vieles mehr

Teilnehmer der Ausbildung: Von links nach rechts, Ausbilder Herr Jens Rademacher, Alexander Schrammel, Philipp Göbert, Olaf Krey, René Metz, Dennis Käufler, Jan Meyer, Horst Kramer, Hartmut Schulze, Sascha Bornkessel, Michael Käsinger


Neuental. Wenn es um das Leben Verunglückter geht, müssen Rettungsarbeiten schnell, sicher und zuverlässig durchgeführt werden. Unter diesem Motto absolvierten 12 Kameraden der Feuerwehr Zimmersrode (Schwalm-Eder-Kreis) einen besonderen Tag. In Zusammenarbeit mit der Trainingsakademie für Rettungstechniken konnten sie in einem 8-stündigen Intensivtraining neueste Vorgehensweisen für die Rettung eingeklemmter Menschen aus verunfallten Pkw proben.

Die ständig fortschreitenden Neuerungen in der Fahrzeugtechnologie, seien es alternative Antriebe oder hoch geschützte Fahrgasträume, stellen die Rettungskräfte ständig vor neue Herausforderungen.

Die Bereiche Einsatztaktik, medizinische Rettung und die technische Ausrüstung sind Zahnräder, die reibungslos ineinander greifen müssen um den Erfolg des Einsatzes, die schnellstmögliche patientengerechte Rettung, durchführen zu können. Dies muss auch in Extrem- Einsatzlagen gewährleistet sein. Um hier im Einsatz die bestmögliche Rettung gewährleisten zu können, ist eine solide Aus- und Fortbildung in Theorie und Praxis Vorraussetzung.
Diesen Herausforderungen stellten sich die Einsatzkräfte. An mehreren Unfallszenarien konnten sie den effizienten Einsatz von Personal und Material unter Berücksichtigung unterschiedlichster Verletzungsmuster testen. Dabei wurde mit zunehmenden Schwierigkeitsgrad sowohl die Patienten schonende als auch die so genannte Crash-Rettung trainiert. Letztere kommt besonders dann zum Einsatz, wenn sich der Verunfallte in einer lebensbedrohlichen Lage befindet und sofort befreit werden muss.

 Organisiert und finanziert wurde die Veranstaltung durch den Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Zimmersrode 1934 e.V. Der Verein hat einen Großteil seiner Einnahmen der letzten Jahre in die Ausbildung und die Ausrüstung der Neuentaler Einsatzkräfte investiert. Um den Menschen im Notfall helfen zu können, sollen auch in den kommenden Jahren weitere Trainings, von der Brandbekämpfung bis zum schweren LKW- Unfall, durchgeführt werden. Nur durch die finanzielle Unterstützung der fördernden passiven Mitglieder, ihren Besuch unseres Festes am 1. Maifeiertag und Spenden, können solche besonderen Veranstaltungen durchführt werden.

 »Besonderer Dank gilt Andreas Barwitzky und seinem Team der Gaststätte „Haus am See“ für die kostenlose Verpflegung und den Autohäusern Feldmann und Wanner für die unentgeltliche Bereitstellung der Fahrzeuge«.


Einsatzübung (Alarmübung) in Zimmersrode:     Juli     2012

Flüssigkeitsbrand, Vornahme eines Schaumrohres

Waldbrandeinsatzübung     Juni     2012


Einsatzübung: Wohnhausbrand mit mehreren vermissten Personen

Einsatzübung: Retten eines Verletzten Feuerwehrmannes unter Atemschutzes im brennenden Gebäude.


Brandschutzerziehung des Kindergarten von Zimmersrode:

Einsatzübung Katastrophenschutzzug:

Gemeinsamme Einsatzübung der KatS - Züge 10 - 16 Borken - Singlis und 10 -17 Neuental

Wasserförderung lange Wegstrecke in Singlis an der Schwalm bis nach Gombeth an die Kläranlage. Schwerpunkt dieser Übung: Zeit Aufbau der Strecke, Auslitern der Wegstrecke (Max. Abgabe an den Strahlrohren, Verbesserung der Zusammenarbeit mit anderen KatS -Zügen.

Ausbildung und Übung:

Ausbildung: TH-VU  Einsatzschwerpunkt dieser Ausbildung; Mehrzweckzug, Leinen und Seile (richtiger Umgang UVV usw.) Sachgerechtes Aufrichten von Fahrzeugen



Das Bild ist aus der Drehleiter in ca. 30 m Höhe Aufgenommen, vor Festbeginn.
Vorführung Fettexplosion.
Simulation PKW - Brand. Unsere jeweiligen Übung fanden immer vor Hunderten von Zuschauern statt, was auch bei diesen bei den vereinzelten Übung zum großen Staunen brachten.
Vorführung mit der Gaslanze. Bei einer Stichflammenbildung von ca. 10 m.




Silbersee in Flammen  
Montag, 10. August 2009 - von Rainer Sander   
3.000 zum Finale des Rotkäppchentages 2009

Frielendorf (rs). 3.000 Gäste durften die Veranstalter des Rotkäppchentages am Silbersee bewirten. Das abwechslungsreiche Programm sprach alle Interessen an, ob jung oder alt, Frielendorfer, Schwälmer oder Niederhessen, Volks- oder Rockmusikliebhaber. Zum Abschluss des Events spielte die Band Peter Collins Titel von Peter Gabriel, Phil Collins und Genesis, der einst gemeinsamen Band von Peter und Phil.

Anschließend setzten die Kinder unter Anleitung der Kinderanimateurin vom Ferienwohnpark und zahlreiche Helfer mit tausenden von Teelichtern auf Styroporplatten den Silbersee „in Brand". Für ein rasantes Feuerwerk sorgte die Feuerwehr aus Zimmersrode. Die beiden Organisatorinnen Anja Hofmann und Sigrid Baier konnten genauso wie Bürgermeister Birger Fey zufrieden sein mit dem Ergebnis des Rotkäppchentages.

NH24
Feuerwerk am 09.08.2009 Silbersee Frielendorf durch die Feuerwehr Zimmersrode

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"Menschenrettung aus Gebäude nach Explosion"  
Montag, 27. April 2009 - von Redaktion nh24   
Katastrophenschutzzüge und DRK Rettungshundestaffel Schwalm-Eder proben  den Ernstfall

Schwalmstadt (aw). Die Szenerie am gestrigen Vormittag im ehemaligen Gebäude der Bundeswehr Treysa, welches jetzt von der Rettungshundestaffel der DRK für Übungszwecke benutz wird, war unwirklich. Im ersten Obergeschoss war zwischen den Türen, von Türklinke zu Türklinke, über den gesamten Flur, ein Band gespannt. Leichter Rauch machte sich im Flur breit. Feuer, Menschen in Gefahr! Plötzlich ging alles ganz schnell. Feuerwehrfrau Sandra kam mit ihrem Kollegen die Treppe hoch. Die Atemschutzgeräte wurden gegenseitig geprüft und „betriebsfertig" gemacht. Eine kurze Kontrolle und rein in das angenommene Inferno aus Hitze, Feuer und Rauch.

 

Vom Treppenhaus aus geht es los. Während der „Schlauchtrupp" die Wasserversorgung im Obergeschoss sicherstellt, robben die beiden Feuerwehrleute an die erste Tür. Bei einem reellen Brand wäre der Rauch jetzt hoch toxisch, die Hitze würde die Visiere der Feuerwehrhelme verziehen. Angekommen an der ersten Tür, wird die Klinke mit einem Seil runter gezogen. Die Feuerwehrleute wagen einen ersten Blick in den Raum. Feuer und Rauch lodern. Durch das Öffnen der Tür bekommt das Feuer neuen Sauerstoff, neue „Nahrung". Die Feuerwehrleute stoßen die Tür auf, Flammen schlagen aus dem Raum, die Gesichter werden dem Feuer abgewandt, Sandras Kamerad beginnt mit dem Löschen. Als das Feuer aus ist, wird der Raum nach möglichen Opfern abgesucht. Glücklicherweise befindet sich niemand in dem Zimmer. Die Tür wird mit einem Kreuz in 50cm Höhe markiert -„Raum das erste Mal abgesucht", erklärt vor der Übung Alfred Matys vom Katastrophenschutz Singlis.  So geht es weiter. Ein zweiter Trupp unterstützt die beiden  Feuerwehrleute bei der Suche nach vermissten Menschen in dem brennenden Gebäude. Von Tür zu Tür arbeiten sich die Feuerwehrleute vor. Öffnen jede Tür und durchsuchen im „Robben" die Räume. Mehr als zwanzig Minuten atmen die Feuerwehrleute aus der Flasche, die Erschöpfung ist ihnen nach der schweren Arbeit ins Gesicht geschrieben. Während im Gebäude die Feuerwehrleute aus Borken-Singlis suchen, bereiten ihre Kollegen aus Neuental einen weiteren Weg ins Gebäude vor. Eine Stehleiter wird in Stellung gebracht, um Menschen den Fluchtweg aus dem Gebäude zu ermöglichen

Im zweiten Obergeschoss waren die Bedingungen für die Feuerwehrleute ungleich schwerer. Der Rauch war dichter, die Fenster abgedunkelt und der Weg weiter. Fünf Verletzte wurden von den Feuerwehrleuten aus dem Gebäude gerettet und dem Rettungsdienst übergeben.  Auch einen Hund, der später gemeldet wurde, konnten die Feuerwehrleute aus dem Gebäude befreien.

16 Trupps unter schwerem Atemschutz durchsuchten mehr als 30 Räume. Insgesamt waren mehr als 40 Feuerwehrleute der Katastrophenschutzzüge 10/17 (Neuental) und 10/16 (Borken-Singlis) mit imaginären Lösch- und Rettungsarbeiten beschäftigt.

Der Stress und die Gefahr, denen diese Feuerwehrleute bei einem reellen Brand ausgesetzt wären, sind kaum vorstellbar. Bei dieser Übung konnte man mitfühlen, was es bedeuten muss, sich in toxischem Rauch und bei unglaublicher Hitze in einem brennenden Gebäude auf die Suche nach verletzten Menschen begeben zu müssen - und das auch noch als Freiwilliger. Der Krach beim Aufschlagen der Türen, die Kommandos, der Rauch und die Geräusche der Atemschutzgeräte - da hat man für einen Moment vergessen, dass es sich ja „nur" um eine Übung handelt. 

Während die Katastrophenschützer die Menschen aus dem Gebäude retteten, durchsuchte die Rettungshundestaffel des DRK Schwalm-Eder mit 6 Hunden und zwölf Frauen und Männern die Umgebung. Angenommen wurde, dass drei Menschen, die aufgrund eines Schocks nach der Explosion in den angrenzenden Wald gelaufen sind, dort umherirren. Unter der Leitung von Matthias Wolf und Bettina Weidmann durchkämmten die Retter das mittlerweile dicht mit Sträuchern zugewachsene Gelände. Sie fanden eine Person in unmittelbarer Nähe zu dem Gebäude und die beiden anderen (lebenden) Probanden in dem Dickicht auf dem Bundeswehrgelände. Auch hier war Mensch und Tier die Erschöpfung nach mehr als 45-minütiger Suche anzusehen. 

Die Übung stand unter dem Motto „Menschenrettung nach Explosion in Gebäude". Knapp 60 Katastrophenschützer aus Neuental, Borken und der Rettungshundestaffel Schwalm-Eder probten gestern den Ernstfall, der so hoffentlich nie eintreten wird. Sollte ein entsprechender Einsatz allerdings trotzdem einmal von Nöten sein, so kann sich die Bevölkerung bei diesen Freiwilligen in sicheren Händen fühlen und gewiss sein, dass alles menschenmögliche getan wird, um Gefahren abzuwenden und Menschenleben zu retten. 

 

August    2008

Einweisung und Handhabung des neuen Rettungssatzes TH

J u l i     2 0 0 8 

Wasserspiele Neuenhainer See Feuerwehr Zimmersrode

September   2 0 0 7

Ausbildung: Zusammen mit der FF Waltersbrück. SELBSRETTUNGSÜBUNG und Arbeiten mit der Absturzsicherung, mit Arbeiten in großer Höhe.

August     2 0 0 7

Vorbeireitung zur Vorführung FETTEXPLOSION am Neuenhainer See.
Hier kann man sehen was passiert, wenn man nur ein Glas Wasser 0,2 Liter in brennendes Fett schüttet.  Nicht Auszudenken über die Verletzungen und dem Anschließenden Küchenbrand.