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25.07.2017          05:48 Uhr          PKW Vollbrand in der Gemarkung Zimmersrode im Feld


24.07.2017          02:31 Uhr          Tierrettung; Pferd in Notlage im Gewässer (Schwalm)

Alarmiert wurde zu einer Tierrettung Schlierbach Richtung Waltersbrück.

Auch eine ortsansässige Tierärztin, die im Ort wohnt, kam mit an die Einsatzstelle, um die Kameradinnen und Kameraden beratend zu unterstützen.
Hier war ein Pferd über die aufgeweichte Böschung in die Schwalm gerutscht und kam nicht mehr aus eigener Kraft nach oben. Im Bereich der Wasserkante sank ein Mensch fast bis zur Wade ein, was mit einem ca. 500kg schweren Pferd passiert kann man sich da leicht ausdenken.

Die Besitzerin des Pferdes und Ihr Lebensgefährte hatten schon einige Stunden versucht, das Tier aus seiner misslichen Lage heraus zu befreien, allerdings ohne nennenswerten Erfolg.
Eine provisorisch angelegte Treppe, die in die Erde gegraben wurde, hatte da natürlich Null Erfolgschancen.

Der erste und schnellste Versuch, dem Tier zu helfen, war eine schiefe Ebene aus 2 aneinander befestigten Auffahrrampen der Gemeinde.
Parallel dazu wurde ein Teleskoplader, dieser befand sich zu dem Zeitpunkt durch Zufall im Bereich der Gemeinde, zur Einsatzstelle geholt.

Plan A führte, wie fast schon erwartet, leider nicht zum Erfolg.
2 Kameraden aus Schlierbach gingen in das eiskalte Wasser, in dem der Lebensgefährte der Besitzerin noch ausharrte nachdem er diese ebenfalls schon abgelöst hatte.

Beide wurden durch einen RTW der Malteser aus Jesberg versorgt und später vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.
Die Rampe wurde im Uferbereich verlegt und der erste Versuch wurde gestartet. Das völlig entkräftete Pferd sah aber keinen Beweggrund, sich aus dem Wasser über die wackelige Rampe nach oben zu bewegen. Auch der Versuch das Ganze mit einem Schlauch zur Führung über den Allerwertesten des Pferdes zu unterstützen, blieb ohne Erfolg.

In der Zwischenzeit war der Teleskoplader an der Einsatzstelle eingetroffen, und Plan B konnte anlaufen.
Ein weiterer Kamerad ging zur Unterstützung mit ins Wasser.
Plan C wäre im Übrigen ein Kranfahrzeug der BF Kassel gewesen. Dessen Anfahrt bis zur Einsatzstelle hätte aber ein Maß an Zeit gefordert, das dem Tier sicherlich nicht mehr geblieben wäre.

Mit mehreren großen Anschlagsmitteln, im Volksmund auch Schlupp genannt, sollte das Tier, unterstützt von dem Teleskoparm, über die Rampe geführt werden. Auch dieser Versuch scheiterte, da das Pferd hier aus Angst gegenarbeitete.

Als letzte Möglichkeit, und unter Hinweis der Tierärztin auf die Dringlichkeit das Pferd aus dem Wasser zu bekommen, wurde die Rampe entfernt und das Pferd mit 2 Schluppen gesichert, quer gestellt und aus dem Wasser gehoben.
Hier wurden auch 2 Anläufe gebraucht, da sich das Pferd beim ersten Mal aus den Befestigungen befreit hatte.
Der zweite Versuch gelang aber schnell und, für die vorliegenden Bedingungen, relativ unkompliziert.

Nach einigen Minuten, und kräftigem Aufatmen aller Einsatzkräfte und Beteiligten, auf festem Boden, rappelte sich das verängstigte Tier auf. Augenscheinlich war es ohne weitere Verletzungen und mit einem blauen Auge davon gekommen.
Da die Besitzerin inzwischen ins Krankenhaus gebracht wurde, übernahm die anwesende Tierärztin die Betreuung bis zum Eintreffen eines Angehörigen der Besitzerin.

Zur Absicherung der Einsatzkräfte an der Einsatzstelle wurde ein weiterer RTW des DRK aus Ziegenhain angefordert.

Um die Kameraden, die sich im Wasser befunden hatten, kümmerte sich die Rettungswagenbesatzung.
Um ein weiteres Auskühlen zu verhindern, war der Mannschaftsraum des LF aus Schlierbach ordentlich beheizt worden, und die mitgeführte, trockenen Wechselwäsche (Trainigsanzüge) lag für die Kameraden bereit.

Gegen 5 Uhr morgens konnten die Einsatzkräfte wieder an die Gerätehäuser einrücken.
Hier stand aber noch die Einsatznachbereitung an.

Rund 25 Einsatzkräfte waren gute 3 Stunden im Einsatz.
Das Pferd befand sich beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits seit mindestens 4 Stunden im Wasser.
Alle Kameradinnen und Kameraden verließen die Einsatzstelle unverletzt und maximal nasser, als sie an selbiger angekommen waren

Vielen Dank an ALLE Kameradinnen und Kameraden für Ihren Einsatz.
Besonders an die Kameraden, die sich trotz der Temperaturen, zum Wohl des Tieres, in das kalte Wasser begeben haben.
Und natürlich an die Tierärztin, die mit Rat und Tat bei Seite gestanden hat.

Quelle: Bericht + Bilder Uwe Neuhaus


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21.04.2017          01:10 Uhr PKW brennt in voller Ausdehnung in Neuenhain

NEUENHAIN.
Am Ortsausgang in der Neuenhainer Straße in Neuental-Neuenhain brannte in der Nacht zu Freitag ein dort seit längerer Zeit illegal »entsorgter« roter VW Golf.

Bei Eintreffen der Feuerwehr gegen 1:15 Uhr stand das Fahrzeug in Vollbrand und die Flammen hatten bereits auf Sträucher übergegriffen.

Ein Trupp unter Pressluftatmern konnte das Feuer binnen 20 Minuten gänzlich löschen. Der Golf brannte vollkommen aus. Eine Streife der Homberger Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Quelle: Text + Bild NH24


04.04.2017          00:09 Uhr   PKW brennt in voller Ausdehnung am Bahnhof in Zimmersrode

F2 - Brennt PKW in voller Ausdehnung.

In der Nacht zu Dienstag brannte auf dem Bahnhofsvorplatz in der Bahnhofstraße in Neuental-Zimmersrode eine ältere Mercedes A-Klasse. Die Brandursache ist bislang unklar, die Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen.

Das Feuer entstand vermutlich im Motorraum und erreichte bei Eintreffen der Feuerwehr das komplette Fahrzeug.

Wie Neuentals Gemeindebrandinspektor Benjamin Schulte auf Anfrage sagte, wurden durch die enorme Hitze auch noch ein danebenstehendes Fahrzeug und die in unmittelbarer Nähe befindliche Bushaltestelle nicht unerheblich beschädigt.

Quelle Text NH24